Was du vielleicht vor einer Reise nach Sri Lanka wissen möchtest:

Da ich bei den Reisevorbereitungen meiner Freunde für Sri Lanka immer wieder die selben Fragen gestellt bekomme, habe ich mal Wissenswertes zusammengestellt.

10 Informationen,

die für eine Reiseplanung nach Sri Lanka nützlich sein können:

 

  1. Kleidung und Wetter

  2. Geld, Umtausch, Kreditkarte

  3. Telefon und Internet

  4. Zigaretten und Alkohol

  5. Mitbringsel

  6. Transport und Rundfahrten

  7. Surfen und Yoga

  8. Visa

  9. Impfungen und Gesundheit

  10. Frauen allein unterwegs

 

1. Kleidung und Wetter:

 

In den Küstengebieten und im Flachland ist es immer tropisch heiß und feucht, tagsüber immer um 30°, nachts selten unter 20°. D.h. Am besten eignet sich leichte Baumwollbekleidung oder Seide und offene Sandalen bzw. Flipflops. Da die Textilherstellung in Sri Lanka ein grosser Industriezweig ist, macht es Spass, die Urlaubskleidung hier zu ergänzen. Im Hochland kann es, vor allem abends kühl werden (bis 8°). Die Wetterregeln aus den Reiseführen und Wetterapps stimmen leider oft nicht mit den Tatsachen überein.

 

Im Monsun regnet es äußerst selten den ganzen Tag. Plötzliche Schauer von warmem Regen ergiessen sich über das Land und die Strassen, dass der Verkehr von Motorrädern und Scootern zum Stillstand kommt. Kurz danach abgelöst von einer sengenden Sonne, die alles in feuchte warme Schwaden taucht.

 

In dieser Zeit ist alles, wirklich alles feucht. Ich meine auch das, was im Schrank ist. Aber wenn dir das mal zu viel wird, dann miete dich einfach ein paar Tage in ein Zimmer mit Air Condition ein, um die Feuchtigkeit heraus zu ziehen. Vor allem vor dem Abflug habe ich das gemacht, um das Gewicht von meinem Gepäck zu reduzieren...

 

 

 2. Geld: Umtausch und Kreditkarte

 

Der srilankanische Rupie ist keine starke Währung, deswegen kannst du unbesorgt deine Euros vor Ort in Cash umtauschen. Gleich in der Ankunftshalle des Flughafens schlagen sich alle grösseren Banken um „foreign currancy“. Es gibt im Landesinneren bessere Raten, aber für den Anfang hast du erstmal was in der Hand für die Weiterfahrt zum ersten Ziel.

 

Geldautomaten gibt es in jeder grösseren Stadt, ATM genannt. Was die Gebühren angeht, sprichst du besser mit deiner Bank. Vielleicht ist es auch gut, wenn sie wissen, daß du verreist, damit sie die Karte nicht aus Versehen sperren. Gängige Karten sind Visa und Master, Maestro-Karten funktionieren hier auch, aber die Automaten sind eher selten zu finden. American Express und Traveller cheques kommen selten vor.

 

 

 3. Telefon und Internet

 

In der Ankunftshalle des Flughafens findest du auch alle gängigen Mobilfunkanbieter. Da das Telefonieren hier sehr günstig ist (auch nach Hause), lohnt es sich eine Simkarte zu kaufen. Damit kommst du auch überall ins Internet, wenn du ein Smartphone benutzt. Ich benutze Dialog, das ist der grösste Anbieter. Aufladen kann man die Prepaid-Karten im Internet Shop oder mit kleinen Rubbelkarten, die man an einem der zahlreichen kleinen Shops am Strassenrand kaufen kann. In den meisten Hotels und Strandbars gibt es kostenloses Wifi.

 

Einen Adapter brauchst du nicht – nur einen Kugelschreiber, mit dem du in die obere der drei Öffnungen gehst. Keine Angst, es ist die Erdung und es entsichert sozusagen die Steckdose. Zusätzlich dazu gibt es noch einen kleinen Schalter, achte darauf, dass er eingeschaltet ist. Oder schalte in aus, wenn du kleine Kinder hast.

Eine Taschenlampe und ein Powerpack empfiehlt sich, denn bei starkem Regen fällt schon mal der Strom aus.

 

 

 4. Zigaretten und Schnaps

 

Beides ist sehr teuer in Sri Lanka. Eine Schachtel Zigaretten kostet umgerechnet ca. 9€, eine Flasche Arrak, der einheimische Schnaps, kostet ca. 10-12€, Importiertes ist entsprechend teurer.

 

Bitte beachte auch, daß das Rauchen und Trinken in der Öffentlichkeit eine Ordnungswidrigkeit darstellt, also eigentlich verboten ist.

 

 

 5. Mitbringsel

 

Wenn du deinen Lieben zu Hause etwas mitbringen willst, wirst du viel Spass beim shoppen haben, denn unser Euro ist sehr zahlungskräftig. Bei den vielen kleinen Shops mit Souvenirs und Textilien findest du sicherlich Passendes. Um dir einen Überblick über typisches srilankanisches Kunstgewerbe zu verschaffen, kannst du zunächst „Laksala“, den Regierung-eigenen Souvenirshop besuchen. Hier findest du Holzschnitzereien (u.a. Masken, Buddha-Figuren, Dosen, Elefanten, Schmuck und Löffel aus Kokosnuss-Schalen) und Batik (Bekleidung, Tischtücher, Bettwäsche) und natürlich auch Tee und Edelsteine/Schmuck. Bei letzterem ist Vorsicht geboten, denn es gibt auch falsche Steine. Ein guter Juwelier ist von der Regierung zertifiziert. Und für den weltbesten Ceylon-Tee gibt es eine Reihe spezialisierter Läden, oder man kauft ihn direkt vom Erzeuger im Hochland.

 

Und wenn du mir etwas mitbringen möchtest, so freue ich mich immer über einen guten Käse und Schokolade, da es beides hier nicht in europäischer Qualität gibt und es obendrein ziemlich teuer ist.

 

 

6. Transport

 

Ich empfehle dir, dass du dich von Flughafen abholen lässt und dich zu deiner ersten Unterkunft bringen lässt (die meisten Hotels bieten diesen Service an). So geht dein Urlaub gleich ganz entspannt los. Du hast eine lange Reise hinter dir und das Klima wird dich umhauen, sobald sich die Tür der Ankunftshalle öffnet. Ausserdem hast du eine Zeitverschiebung von 3.5 bis 4.5 Stunden, die sich auch bemerkbar macht.

 

Aber wenn du lieber Abenteuer willst und dich voll ins srilankische Leben stürzen möchtest, dann nimm den Bus nach Colombo Fort (Hauptbahnhof, ca. 35 km). Dort kannst du dann mit dem Zug oder dem Bus (der Busbahnhof liegt in unmittelbarer Nähe) weiterfahren. Aber mach dich darauf gefasst, dass es hektisch und unübersichtlich zugeht.

 

Zugfahren ist in Sri Lanka eine Reise wert, die Züge sind alt und nicht sauber, aber nirgends kann man besser neue Freunde finden. Vor allem Kinder sind immer sehr neugierig zu erfahren, wo du herkommst und wie alt du bist. Die Zugstrecken von Colombo nach Kandy, und von Kandy nach Ella führen durch atemberaubende Landschaften und sollten in deiner Reisplanung nicht fehlen!

 

Busfahren kann dagegen die Hölle sein, denn sie fahren wie Bekloppte, immer darauf bedacht, soviel Menschen wie möglich einzusammeln. Sie liefern sich Rennen mit unglaublichen Überholmanövern, die Strasse gehört ihnen und sie nehmen wenig Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Mit grossem Gepäck zu reisen, kann sehr umständlich sein. Frauen sollten vor allem nachts vorsichtig sein, aber dazu später mehr. Der einzig empfehlenswerte Bus, ist der Highwaybus über die Autobahn, er verbindet Colombo mit Galle oder Matara in direkter Linie (Busbahnhof in Maharagama, am Rande von Colombo). Auch die kleinen klimatisierten Expressbusse sind etwas angenehmer, denn sie halten nicht an jeder Station.

 

Tuctucs (oder auch „three wheelers“ genannt) stehen an jeder Ecke und jeder Tagezeit bereit. Im Vorbeifahren werden sie dir ihre Dienste anbieten, sodaß es manchmal schwierig sein kann, einen Fussweg zurück zu legen, ohne alle paar Minuten einen Fahrer abzwimmeln. In Colombo gibt es Tuctucs mit Taximeter, aber überall sonst heißt es verhandeln. Der Preis per km liegt zwischen 40 und 60 LKR, je nach Ausstattung, dh. du kannst eine Entfernung googeln und dann ungefähr ausrechen, was es kosten könnte. Nachts musst du aber immer ein bisschen mehr bezahlen. Auch Tagestouren sind verhandelbar. Preiswerter kann es werden, wenn du shoppen fährst, denn die Fahrer leben auch von der Provision der Läden. Das bezahlst am Ende du, aber das muss nicht immer schlecht sein, denn die Fahrer kennen auch die guten Geschäfte. Pass trotzdem gut auf und lass dich zu nichts überreden, dass du nicht willst. Auch wenn du in Kauf nimmst, daß der Herr TucTuc Fahrer sauer wird.

 

Überall in den touristischen Gebieten kannst du dir Motorroller (internationalen Führerschein nicht vergessen!) und auch Fahrräder mieten. Beachte, daß wir Links-Verkehr haben. Wichtig: Hupen heißt: „Siehst du mich“-“Ja, ich sehe dich“, ist also eine Art von Kommunikation, die auch mal ganz ohne Sichtkontakt auskommt. Mach dich auf einen aufregenden Verkehr gefasst. Bürgersteige gibt es so gut wie keine und du teilst die Straße ausser mit Autos, Bussen, Lieferwagen und einer Menge Motorräder noch mit allerhand Tieren, wie Kühe, Hunde und Ziegen. Es gilt immer das Gesetz des Stärkeren, vergiss das vor allem dann nicht, wenn du mit Busfahrern zu tun hast!

 

Autovermietungen verbreiten sich jetzt auch mehr als früher, aber es ist noch immer gängig den Wagen mit Fahrer zu mieten (Taxiservice oder Rundfahrten), was bei diesem Verkehr durch aus Sinn macht, weil man einfach mehr gucken kann. Ausserdem ist die Versicherung für Mietwagen so hoch, dass du auch gleich mit Chauffeur fahren kannst.

 

Wenn du eine mehrtägige Rundreise planst, dann schau gerne mal auf die Webseite von Thameera, er ist ein zuverlässiger und ruhiger Fahrer, der sich gut auskennt und dir wunderschöne Plätze auf der Insel zeigt: (www.omeeshagurugetourssrilanka.com).

 

Der Preis für eine Rundfahrt richtet sich immer nach der Kategorie der Unterkunft und der Dauer der Reise. Bitte beachte, das die Entfernungen im Hochland anders gefahren werden, als im Flachland, soll heißen Strecken dauern länger, als du annimmst.

 

Im Preis ist immer auch die Unterkunft für den Fahrer enthalten. Wenn du deine Unterkünfte lieber selber buchen möchtest, dann erkundige dich, ob sie Räume für die Fahrer anbieten, denn es ist üblich, daß die Fahrer Kost und Logie frei haben. Ansonsten kennen sich die Fahrer natürlich auch gut aus und wissen, wo sie sich gut und sauber ausruhen können und auch ein anständiges Abendessen bekommen.

 

Nicht enthalten sind in der Regel die Eintrittspreise zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten. Bitte wundere dich nicht, daß diese Preise sehr hoch sein können. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind nicht staatlich unterstützt und finanzieren sich nur über Eintrittsgelder. Es gibt natürlich Plätze, die unverschämt viel nehmen und dafür extrem wenig bieten bzw. ihre Versprechungen nicht halten (z.B. das Elefantenwaisenhaus in Pennawella), dafür gebe ich dir gerne aktuelle Tips weiter (z.B. stattdessen das Elefantenwaisenhaus im Udawalawa Nationalpark).

 

Du begibst dich damit auf die typischen touristischen Pfade des Landes, was immer Vor- und Nachteile hat. Du erkundest in einer kompakten Fahr- und Hotelleistung die atemberaubende Landschaft mit ihren wunderschönen Sehenswürdigkeiten und lernst eine uralte Hochkultur kennen, dh. du kannst in kürzester Zeit viel vom Land sehen und erfahren. Und das altägliche normale Leben liegt ja immer um die Ecke...

 

 

7. Surfen, Yoga und Ayurveda

 

Das Sri Lanka grossartige Surfspots hat, spricht sich in der Welt herum, wie ein Lauffeuer. In den entsprechenden Gebieten im Westen zwischen Galle und bis Tangalle im Süden, im Norden bei Negombo, und im Osten bei Arugam Bay entstehen dadurch immer mehr auf dieses Publikum spezialisierte Unterkünfte. Das Angebot ist breit gefächert zwischen einfachen „Rooms“ bis hin zu Surf/Yoga-Resorts mit „health food“ und Ayurveda-Massagen.

 

Wenn du eine Ayurveda-Kur machen möchtest, erkunde gerne die Webseite vom Lawrence Hill Paradise, wo ich als Gästebetreuerin arbeite und das authentisches Ayurveda unter deutscher Letung anbietet: (www.ayurvedaKurlaub.de).

Aber auch ayurvedische Wellness-Behandlungen mit dem medizinischen Öl energetisieren und entspannen müde Muskeln. Besonders die 4-Hand Körpermassage ist als besonderes Erlebnis empfehlenswert.

 

Es gibt in Sri Lanka viele kleine feine Boutique Hotels mit einem weitgefächerten Angebot für SuferInnen, Yogis & Yoginis und Wellness-Begeisterte mit atemberaubenden tropischen Gärten und wunderschönen Inneneinrichtungen.

 

 

 8. Visa

 

Das bekommst du ganz einfach online unter: http://www.eta.gov.lk/slvisa/visainfo/center.jsp?locale=de_DE (Bezahlung per Kreditkarte) oder bei der Einreise (dauert ein bisschen länger und kostet etwas mehr). Wenn du einen längeren Aufenthalt planst, kannst du ein drei Monatsvisa beim zuständigen Sri Lanka Konsulat beantragen. Insgesamt kannst du 6 Monate als Tourist auf der Insel bleiben.

 

 

 9.Gesundheit & Impfungen

 

Sri Lanka hat die ältesten Krankenhäuser der Welt, zu besichtigen in Anuradapurna. Die Krankenversorgung für die Bevölkerung ist frei und es gibt sogar ayurvedische Regierungskrankenhäuser. In jeder grösseren Stadt gibt es gut ausgestattete private Krankenhäuser, die einen ausgezeichneten Service anbieten und sehr gut ausgebildete Ärzte haben. Auch hier entwickelt sich langsam ein Gesundheitstourismus. Sollte dir also etwas zustoßen, bist du in besten Händen. Eine Auslandkrankenversicherung abzuschliessen ist natürlich ratsam, auch wenn die Kosten hier überschaubar sind.

 

Spezielle Impfungen sind meiner Meinung nach nicht nötig. Aber richte dich bitte sicherheitshalber nach den Sicherheitsempfehlungen des deutschen Außenministeriums.

Ganz wichtig ist ein guter Mückenschutz, vor allem bei Sonnenuntergang. Malaria ist zwar ausgerottet, aber es gibt Fälle von Denguefieber, das auch von der Mücke übertragen wird.

 

 

 10. Frauen allein unterwegs

 

Als Frauen sind wir überall auf der Welt nicht sicher vor männlicher Belästigung oder auch charmanten Flirts . Ich glaube dieses Phänomen hat immer zwei Seiten und hat ganz viel mit weiblichen Selbstbewusstsein und Lebenserfahrung zu tun. Sri Lanka unterscheidet sich nur in anderer Form davon. Das hat vor allem kulturelle Ursachen. Männer und Frauen haben auch hier einen unterschiedlichen Status. Die Frauen leben sehr beschützt von ihren Familien und sind nach Anbruch der Dunkelheit fast verschwunden aus dem Strassenbild. Dazu gehört auch das Frau anständig gekleidet ist (Sri Lankaner zeigen nicht viel Haut...).

 

Da Sri Lankaner selten allein unterwegs sind, wird man immer wieder fürsorglich gefragt, ob man Hilfe braucht. Das kann gut gemeint sein oder mit Hintergedanken, denn wir sind in der Regel viel reicher, als die meisten Einheimischen, und da kann man vielleicht ein bisschen abkriegen. Die Variationen dieses Verhaltens reicht von ernstgemeinter Gastfreundschaft, bis zur charmanten Anmache von Beach Boys, die sich eine bessere Zukunft erhoffen.

 

In öffentlichen Verkehrsmitteln setze ich mich lieber zu Frauen. Wenn mich jemand blöd von der Seite anspricht, ignoriere ich das schweigend und arrogant, und habe meistens bald wieder meine Ruhe. Ich schau einem Mann nicht ins Gesicht, solange ich nicht merke, daß er sich einfach nur nett mit mir unterhalten will (was eher bei älteren Männern der Fall ist). Da Sri Lankaner kein Nein kennen, ist es schwierig sich abzugrenzen. Oft verhalten sie sich übergreifend und betatschen dich, wenn es eng wird. Setz dich lauthals zur Wehr, auch wenn du es einfach in deiner Muttersprache tust, denn auffallen will eigentlich keiner damit. Sprich einfach andere Leute an, denn sich mit jemendem anzulegen geht meistens nach hinten los. In den touristischen Gebieten gibt es eine Touristen-Polizei, aber in ländlichen Gebieten, spricht die Polizei oft nicht englisch und ist auch schnell überfordert, da sie das Problem nicht erkennt, und die Beteiligten das unter sich in Singhalesisch klären. Das kostet dich dann viel Zeit und Nerven und bringt nichts, wenn du nicht einen vertrauenswürdigen einheimischen Fürsprecher hast. Also besser solche Situationen meiden. Es kann auch vorkommen, daß sie dich deswegen auslachen. Das ist natürlich Unsicherheit und am besten ignorierst du das, hälst deine Wut im Zaum und verschwindest schnellst möglich.

 

Erwähnt werden sollte aber auch, daß sexuelle Belästigung auch in Sri Lanka strafbar ist! Mach ein Foto von dem Mann, das wird ihn abschrecken.

 

Wenn du gerne ausgehst, wirst du feststellen, das es ausserhalb von Colombo oft einen Männerüberhang von bis zu 90% gibt, auch wenn die Bars und Diskotheken versuchen dem Einhalt zu gebieten, indem die srilankanischen Männer Eintritt zahlen müssen, im Gegensatz zu den Frauen. Behalte dein Getränk im Auge und geh nach Hause, bevor du zu betrunken bist, um eine leichte Beute zu sein. Ich bin immer in Begleitung ausgegangen, sonst gibt es keine Ruhe vor Anmache. Natürlich gibt es auch sehr schöne organisierte Partys, wo das nicht vorkommt. Und in Colombo sieht die Sache dann auch nochmal ganz anders aus, wie in jeder internationalen Großstadt.

Im Hotel und Guesthouse schliess dich nachts immer ein, denn auch der kleinste Augenaufschlag, kann Angestellte ermutigen, dich zu besuchen.

 

Das alles sollte dich aber auf keinen Fall abhalten auch allein nach Sri Lanka zu kommen. Du wirst immer Anschluss finden in den Guesthouses und Hostels, und man kann sich zusammen tun. Versuch dich tagsüber fortzubewegen und dich nicht zu Dingen überreden zu lassen, die du nicht willst. Oder reise mit einem höheren Budget mit Auto/Fahrer und Übernachtungen in destingierten Boutique Hotels, denn dieser Luxus ist hier durchaus erschwinglich und eine vielfältige Erfahrung.

 

 

 

Schlussworte:

 

Ich stehe dir gerne bei deinen Reisevorbereitungen mit Rat und Tat zur Seite. Und auch wenn du hier bist, werden Madura und ich uns fürsorglich um dich kümmern. Denn was Empathie und Gastfreundschaft bedeuten kann, habe ich hier richtig zu schätzen gelernt und gebe das sehr gerne weiter.

 

Die Sri Lankaner sind ein hilfsbereites gastfreundliches und immer lächelndes Volk.

 

Sri Lanka ist ein wunderschönes interessantes Land mit uralter Kultur und einer sagenhaften Geschichte, mit gelebter Spiritualität und den schönsten Stränden, die du dir vorstellen kannst.

 

Ich freue mich, wenn ich dazu beitragen kann, daß immer mehr Menschen kommen, um das selbst zu erfahren und zu erkunden.

 

PS: Da mir nachhaltiges Leben und Reisen am Herzen liegt, und weil es mit der Müllentsorgung in Sri Lannka schlecht bestellt ist, hilf bitte mit vor allem Plastikmüll zu vermeiden.

 

 

 

Ayubowan“: ein langes gesundes Leben!

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Gaby Wagner (Freitag, 09 Juni 2017 01:43)

    Das hast du toll geschrieben, liebe Lala❣️Sehr informativ und lebendig geschrieben... da ich ja sowohl Colombo, als auch Ayurveda und Rundreise mit Thameera bereits gemacht habe, kann ich deine Empfehlungen und Tipps durchgehend bestätigen!!! Sri Lanka ist ein traumhaft schönes Land, in das ich ganz sicher nächstes Jahr zurückkehren werde, um auch Nord- und Ostküste erkunden zu können!!!
    Ganz lieben Dank! Ayubowan❤️